Top oder Flop?! Warcraft: The Beginning

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Ja, ich weiß das Warcraft: The Beginning schon seit Mai in den Deutschen Kinos läuft aber trotzdem habe ich ihn erst diese Woche gesehen daher erhaltet ihr meine persönliche Filmkritik auch erst jetzt, wenn der ganze Hype vorbei ist 😛

Ich habe es zu meiner Überraschung tatsächlich geschafft bis jetzt spoilerfrei zu bleiben. Bevor ich den Film selbst gesehen habe, habe ich lediglich mitbekommen das der Film von den Kritikern verissen aber von den Fans umjubelt wurde. Ich bin da ein bischen zwiegespalten. Einerseits spiele ich seit dem WoW-Addon: Mists of Pandaria nicht mehr aktiv und habe daher etwas Abstand von der Thematik, anderseits hatte ich immer viel Spaß beim zocken und habe die Zeit nie bereut die ich damals in das Game investiert habe. Im Gegenteil auch nach dem aktiven Zocken habe ich trotzdem noch Comics zu World of Warcraft und andere Dinge gelesen die mir die Hintergrundgeschichte näher bringen, denn gerade diese hatte mich so viele Jahre an das Spiel gefesselt. Daher bin ich was den Film angeht auch so zwiegespalten: einerseits wurde er technisch sehr gut umgesetzt und die Schauspieler einfach perfekt für ihre Rollen ausgewählt, andererseits wurde die Story ordentlich entschlackt bzw. vereinfacht, um sie einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Für mich wurde es daher trotzdem manchmal verwirrend, weil ich die ein oder andere Begebenheit anders in Erinnerung hatte. Aber ganz ehrlich obwohl ich kein „Hardcore-Fan“ mehr bin fand ich den Film klasse! Wenn man über die Story-Änderungen hinweg sehen kann und sich an dem ganzen Fan-Service erfreut den der Zuschauer geboten wird dann ist Warcraft: The Beginning wirklich sehenswert und ein regelrechtes Muss für wahre Fans. Ich persönlich habe nämlich jedes noch so kleine versteckte Detail gefeirt, dass ich während des ansehens entdecken konnte, wie beispielsweise einen Ruhestein im Hintergrund, einen Murloc an einem Flussbett oder eben all die detailgetreuen Schauplätze die ich im Spiel immer wieder besucht habe.

Warcraft: The Beginning hat sicher nicht alles richtig gemacht aber eben auch nicht alles falsch! Wer dem Film eine Chance geben will, wird meiner Meinung nach nicht enttäuscht und verbringt aufregende 124 Minuten im Kino, die auch musikalisch ein Ohrenschmaus sind. Wer noch warten will bis er sich den Film auf dem heimischen Sofa anschauen kann, sollte sich allerdings die 40 Minuten längere Extended-Version holen, da dort vermutlich noch um einiges mehr geboten wird.

Zombie-Miez, a.k.a. Jennifer Stühler.

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